Naturschutz, Regionalentwicklung & Tourismus

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Willkommen
im Naturpark Thüringer Wald

Die besondere Geografie im Naturpark Thüringer Wald

Das Thüringer Gebirge durchzieht von Nordwest nach Südost den Süden Thüringens mit einer max. 20 km breiten Scholle und einer außerordentlichen landschaftlichen Vielfalt. Es gliedert sich in drei Teile: Thüringer Wald, Thüringer Schiefergebirge (nordwestlichste Begrenzung ist die Linie Gehren-Schönbrunn) und das nordöstliche bzw. südwestliche Vorland. Von der Längsachse des Gebirges mit dem Rennsteig, der die Wasserscheide bildet, ziehen zahlreiche Täler auf kürzestem Weg gegen die Vorländer.

Den landschaftlichen Reiz des Thüringer Waldes bewirkt neben dem ausgedehnten Wäldern in erster Linie der Gegensatz zwischen Höhen und tiefen Tälern mit steilen und steilsten Hängen. Höchste Erhebungen des mittleren Thüringer Waldes sind beispielsweise der Große Beerberg (982 m ü. NN) und der Schneekopf (978 m ü. NN). Nach NW werden die Höhen geringer (bei Tambach-Dietharz unter 900 m ü. NN), bei Eisenach senkt sich das Gebirge auf unter 500 m ü. NN und ist hier nur noch knapp 10 km breit. Gegen SO sinken die Höhen auf 800 m ü. NN und darunter. Porphyre bauen die erwähnten höchsten Gipfel, Felsen und Felswände (Falkenstein bei Tambach-Dietharz) auf.

Eine Ausnahme bildet der Ausräumungskessel zwischen Suhl und Zella-Mehlis, entstanden durch den Abtrag von leicht zerstörbarem Granit und umrahmt von beträchtlichen Höhen wie dem Massiv des Großen Beerberges. Im Laufe der Entwicklung schnitten sich Flüsse aus dem Gebirge tief in die Täler ein und ergaben sich in die Vorländer. Besonders tiefe Einschnitte kann man im Gebiet der Waltershäuser Vorberge und der Werra, westlich von Eisenach beobachten. Eine Landschaft, die schon fast Mittelgebirgscharakter aufweist. Die Oberflächenformen bieten sich uns im wesentlichen noch so dar, wie sie aus der letzten Kaltzeit im Pleistozän hervorgegangen sind.