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Flora & Fauna im Naturpark Thüringer Wald

Einen umfassenden Überblick verschafft die Dreiteilung des Gebietes in den nordwestlichen Thüringer Wald, den mittleren Thüringer Wald und Teile des Thüringer Schiefergebirges.

Der nordwestliche Thüringer Wald ist überdurchschnittlich reich an naturnahen Biotopen. Kennzeichnend sind große, im nördlichen Teil nahezu geschlossenen naturnahe Laubmischwälder. Es herrschen Hainsimsen- und Waldmeister- Buchenwälder in verschiedenen Ausprägungen vor. Im Süden und Südwesten werden die Bergwälder von artenreichen Wiesentälern durchzogen. Es gibt aber auch Bergwiesen und typische Borstgrasrasen z.B. in den Fluren Ruhla und Brotterode. Kleine Fließgewässer und Quellstellen treten in hoher Dichte auf. Im Nordwestlichen Thüringer Wald kommt der Feuersalamander in hoher Siedlungsdichte vor. Auch gute Bestände des Nördlichen Kammmolchs sind an einigen Teichen zu finden.

Im mittleren Thüringer Wald herrschen Fichtenforsten und naturnahe Buchenwälder vor. Daneben gibt es auch Schlucht- und Hangmischwälder, die typischerweise Ahornarten wie Bergahorn und Spitzahorn enthalten. Die niederschlagsreichen Hochlagen des Gebietes zeichnen sich durch einige Besonderheiten im Arten – und Biotoppotenzial aus. Hier sind die bedeutendsten Hochmoore Thüringens zu finden. Der Naturraum ist außerdem sehr reich an Quellen mit Quellfluren. Eine der seltensten Orchideenarten Thüringens besitzt hier ihr derzeit größtes Vorkommen in Thüringen – das Kleine Zweiblatt. Landschaftstypisch sind Bergwiesenkomplexe und artenreiche Berg-Mähwiesen in den Bereichen Gehlberg, Schmiedefeld und Neustadt am Rennsteig. In den Randlagen des Gebirges sind alte Ackerterrassen ausgebildet, die heute oft von Bergwiesen eingenommen werden. Dort sind Arnika, selten auch Weißzunge und Behaarte Fetthenne zu finden. Von thüringenweiter Bedeutung sind die Vorkommen des Fadenmolchs, der Gemeinen Geburtshelferkröte und der Kreuzotter.

Der Anteil des Thüringer Schiefergebirges weist große zusammenhängende Waldgebiete auf. Diese werden in den Kammlagen von Fichtenforsten geprägt. Durch den klimabedingten Waldumbau gewinnen Buchen und Tannen aber wieder mehr Fläche. In vielen Waldschutzgebiete finden sich naturnahe Wälder, z.B. Hainsimsen- und Waldmeister-Buchenwälder, autochthone Bergfichten sowie kleine Schlucht- und Hangmischwälder. In den Waldgebieten siedelt der Schwarzstorch. In den Waldgebieten gibt es zahlreiche meist naturnahe Bachsysteme. Weiterhin gibt es vereinzelt kleinere Teiche und einige größere Talsperren. In den Hochlagen gibt es aufgrund höherer Niederschläge Moore. Das Offenland nimmt die flacher geneigten Hänge ein. Artenreiche Bergwiesenkomplexe mit Berg-Mähwiesen und Borstgrasrasen sind in den Fluren Masserberg, Friedrichshöhe und Steinach landschaftstypisch. Besonders am Südwestrand des Hohen Thüringer Schiefergebirges gibt es Ackerterrassen, die sich durch artenreiches Grünland auszeichnen und kulturhistorisch besonders wertvoll sind.

Aktuelles

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