Naturschutz, Regionalentwicklung & Tourismus

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Weiße Schwarza im Fokus der Thüringer Umweltministerin

Die Mitarbeiter des Naturparks und der NATURA 2000 - Station Thüringer Wald sind begeistert, denn die Thüringer Umweltministerin Anja Siegesmund (Grüne) hat im Rahmen ihrer Sommertour auch Halt im Tal der Weißen Schwarza gemacht. Unterwegs auf einem der schönsten Wanderwege Deutschlands, dem Panoramaweg Schwarzatal, war die naturschutzfachliche Entwicklung und Erhaltung des idyllischen Mittelgebirgstales das zentrale Thema auf der Wanderung. Wie dies gelingen kann, wollen Forstleute, Landwirte, Naturschutzfachleute und Touristiker in einem gemeinsamen Projekt herausfinden.

Viel zu bereden gab es für die Thüringer Umweltministerin Anja Siegesmund und den Geschäftsführer des Naturpark Thüringer Wald e.V. Florian Meusel an der Weißen Schwarza.

Während die „Schwarza“ durch die dichte Pflanzenwelt am Ufer als dunkler Fluss zwischen schroffen Bergen wahrgenommen wird, bekommt der Betrachter bei der „Weißen Schwarza“ durch offene Wiesen in den Hanglagen und im Talgrund einen sanfteren Eindruck des Thüringer Gebirges, was sich nicht zuletzt im Namen des Flusses wiederspiegelt. Zu verdanken ist diese besondere Kulturlandschaft einer jahrhundertelangen, naturnahen Bewirtschaftung. Das Tal der Weißen Schwarza zwischen Cursdorf und Katzhütte wurde zur Heimat zahlreicher Pflanzen- und Tierarten, wie Arnika und Schwarzstorch, die es zu schützen und zu pflegen gilt. Um dies zu erreichen, müssen die Flächen durch die Bewirtschaftung durch Mahd oder mit Weidetieren von Bäumen und Büschen freigehalten werden. Wie diese Offenhaltung des gesamten Landschaftsraumes und damit die Durchgängigkeit des Tales gewährleistet werden und gelingen kann, möchten die Mitarbeiter der NATURA 2000-Station Thüringer Wald in Zusammenarbeit mit den regionalen Bewirtschaftern in einem geplanten Projekt herausfinden. Schließlich wirkt sich die naturnahe, an die Gegebenheiten angepasste Bewirtschaftung auch positiv auf die Qualität der „Weißen Schwarza“ und den Tourismus in der Region aus.

Zum Hintergrund:

Die Sommertour der Umweltministerin Anja Siegesmund ist am Montag, den 29. Juli gestartet und führt über 9 Tage und 24 Stationen entlang des Grünen und des Blauen Bandes durch Thüringen. Während sie vergangene Woche bereits am Nationalen Naturmonument Grünes Band unterwegs war, widmet sie sich diese Woche ganz dem Thema „Wasser“, wie auch heute (05.08.2019) im Tal der Weißen Schwarza (LK Saalfeld-Rudolstadt). Ihre nächsten Stationen sind morgen (06.03.2019) Erfurt und Uhlstädt-Kirchhasel.

Anwesend waren neben der Thüringer Ministerin für Umwelt, Energie und Naturschutz Anja Siegesmund u.a.:

Bürgermeisterin Kathrin Kräupner, Stadt Schwarzatal
Bürgermeister Frank Eilhauer, Gemeinde Cursdorf
Simone Ring, Thüringer Aufbaubank
Stefan Braunisch, Thüringer Ministerium für Umwelt, Energie und Naturschutz
Achim Leiteritz, Forstamt Neuhaus
Karsten Rose, Forstamt Gehren
Simon Büttner, Landeswegewart Wanderwegekoordination Thüringen
Bernd Möller bzw. Geschäftsführer Kai Möller, Naturfleisch GmbH Rennsteig Oberweißbach
Chris Bartnik, Forellenhof Bartnik im Tal der Weißen Schwarza
Heinrich Meusel, Heu-Heinrich (Bewirtschafter der Talwiesen)
Gerhard Gramm-Wallner, Kompetenzzentrum Natura 2000 – Station
Sebastian König, Kompetenzzentrum Natura 2000 – Station
Barbara Leirer, Beirat der Natura2000-Station Thüringer Wald
Florian Meusel, Geschäftsführer Naturpark Thüringer Wald
Bernd Rether und Kerstin Traut, Natura 2000 Station Thüringer Wald
Susanne Bornkessel, Landschaftspflegeverband Thüringer Wald        
Elke Tietz, Regionalentwicklung Naturpark Thüringer Wald

 

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