Naturschutz, Regionalentwicklung & Tourismus

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Willkommen
im Naturpark Thüringer Wald

Entwicklung von Kleinstwasserkraftanlagen

für die spezifischen Landschafts- und Gewässerstrukturen in europäischen Mittelgebirgen am Beispiel des Thüringer Waldes

Die Wasserkraft ist eine der weltweit am meisten genutzte erneuerbare und im Betrieb Klimaneutrale Energiequelle. Sie ist eine zuverlässige Technologie zur Stromerzeugung.

Das Gewässernetz des Thüringer Waldes mit seinem Verlauf und Gefälle wurde bisher für die Wasserkraftnutzung äußerst wenig in Anspruch genommen, da die technologischen Voraussetzungen aus wirtschaftlichen und ökologischen Gesichtspunkten noch unzureichend entwickelt waren. Die morphologischen Gegebenheiten des Thüringer Waldes bieten dennoch sehr gute Möglichkeiten zur Energieerzeugung aus Wasserkraft.

Um dies zu nutzen, hat das Institut für Wasserwirtschaft, Siedlungswasserbau und Ökologie (IWSÖ) in Zusammenarbeit mit dem Naturpark Thüringer Wald e.V. und mit Förderung des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) das o.g. Projekt ins Leben gerufen.

Hauptziel ist die Entwicklung von umweltfreundlichen Klein- und Kleinstwasser-kraftanlage - KWKA - (bis maximal 100kW), die mit einem möglichst geringen Eingriff in Natur, Landschaft und Fließgewässerökologie installiert und genutzt werden können. Angesichts der europäischen Umweltrichtlinien (WRRL, FFH
und VSRL) müssen die Technologien für KWKA einer größtmöglichen Umwelt-verträglichkeit insbesondere bezüglich der Gewährleistung des Fischschutzes und der Durchgängigkeit des genutzten Fließgewässers entsprechen.
Dafür sollen innovative Lösungen gefunden werden.

Auf der Grundlage einer Potenzialanalyse im Gebiet des Naturpark Thüringer Wald entsteht ein Potenzialkatalog, der mögliche Standorte für KWKA ausweist.
Dazu wird neben den Angaben zu Lage, Hydrologie, Hydraulik, Ökologie, potenziellen Abnehmern, konstruktiven Daten, allgemeinen und administrativen Daten auch das Theoretische Potenzial berechnet und bewertet.
Parallel erfolgt die Recherche zu entsprechenden Technologien und Patenten.

Im Ergebnis des Projektes sollen Referenzanlagen gebaut werden, an denen technologische Lösungen unter Beachtung der ökologischen und wirtschaftlichen Anforderungen demonstriert werden können.


Transnationale Ausrichtung des Projektes
Das Projekt bietet den beteiligten Partnern (siehe unten) die Möglichkeit, die reichhaltigen Erfahrungen und Kompetenzen bei der Wasserkraftnutzung kennen zu lernen und für ihre Arbeit zu nutzen.

  • Krakauer Polytechnikum,
    Institut für Wasserbau und Wasserwirtschaft (Polen)
  • CEDI (Polen)
  • TREMW - Gesellschaft zur Förderung der
    Kleinen Wasserkraftanlagen (Polen)
  • Regionalverbund Lungau Österreich)
  • Kraftsenteret - Gemeinde Samnanger (Norwegen)